Lerncoaching für Menschen mit Klinefelter Syndrom - Mit einer Prise Leichtigkeit den Alltag meistern

Beratung und Lerncoaching bei Lern-Brücke erhöht bei Klinefelter Klienten nicht nur die schulische Leistung, sondern auch die allgemeine Kommunikationsfähigkeit und somit das Wohlbefinden

Was bietet Lern-Brücke an?

Jeder Mensch lernt gern, wenn er weiss, warum er lernt, wofür er lernt und wie er persönlich am besten lernen kann. Ein unterstützendes Umfeld und motivierende Erfolge fördern die Lust am Lernen.

Es ist mir ein Anliegen, Klinefelter Betroffenen wie auch deren Eltern aufzuzeigen, dass auch in schwierigen Schulsituationen Erleichterung und Fortschritt möglich sind. Lerncoaching bei Lern-Brücke ist viel mehr als Nachhilfeunterricht. Lerncoaching unterstützt Klienten, die ihr Lernverhalten verändern wollen. Der Klient merkt bald, dass er nicht kurzfristig und nicht nur für Noten lernt. Er entdeckt und entwickelt seine eigene Lernkultur. Er erkennt seine persönlichen Lernschwächen aber auch Stärken und erhält Anleitung um die Lernmotivation zu fördern.
Gute Lernerfahrungen werden wertgeschätzt „Toll! Warum ist das so gut gelungen?“ Schlechte Lernerfahrungen werden diskutiert und umstrukturiert: „Welches Hindernis stand im Weg?“ Wie könnte das umgangen werden? Welche Tricks und Hilfestellungen sind schon vorhanden?“

Warum eignet sich Lerncoaching für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit Klinefelter Syndrom?

Knaben mit Klinefelter Syndrom, die in einem entwicklungsfördernden Umfeld aufwachsen, entwickeln eine Intelligenz innerhalb des Normbereichs. Eine breite Studie zeigt deutlich, dass geförderte Klinefelter Männer in allen Berufsgruppen zu finden sind.

In den ersten Schuljahren häufen sich aber bei 70% milde – selten starke – Lernprobleme, die aber erkannt gut aufgefangen werden können.
Es zeigt sich, dass eine Förderung in Sprache und Kommunikation nötig ist. Durch wertschätzendes gemeinsames Lernen, Herausfordern, Zuhören und Nachfragen kann insbesondere die Sprachproduktion und Kommunikation geübt werden. Klienten fühlen sich sicherer in der Schule und im Alltag.

  • „Ich kann genauer erklären was ich meine.“
  • „Ich kann mich besser mit Worten wehren.“
  • „Ich traue mich jetzt Fragen zu stellen.“
  • „Ich merke, wenn die Anderen nicht verstehen was ich sage, dann versuche ich es mit anderen Worten.“
  • „Ich habe weniger Streit, weil ich die richtigen Worte finde um mich zu erklären.“
  • „Ich verstehe immer besser, was gesagt wird. Ich fühle mich nicht mehr dumm.“
  • „Ich kann mit Freunden und Familie besser reden und diskutieren.“

Jugendliche und junge Erwachsene mit dem Klinefelter Syndrom sind mit gesundheitlichen und oft schulischen Herausforderungen konfrontiert, die sie verletzlich aber auch stark machen können. Wichtig zu erwähnen ist, dass Lerncoaching weder eine medizinische noch psychologische Therapie ist. Lern-Brücke arbeitet jedoch mit Spezialisten und Spezialistinnen zusammen, die bei Bedarf zugezogen werden können.

Tragen Sie als liebende und vorsorgliche Eltern ähnliche Fragen, Gefühle und Gedanken mit sich?

  • Was können wir und die Lehrkräfte tun, damit unser Sohn in der Schule besser wird?
  • Er hat mit uns fleissig gelernt und doch eine schlechte Note, er tut mir so leid!
  • Er fängt nicht selber mit den Hausaufgaben an. Immer wieder gibt es deswegen Streit.
  • Wieder ein sprachliches Missverständnis und er kann sich schlecht wehren.
  • Könnte er seine Bedürfnisse klarer ausdrücken, könnten ihn alle besser verstehen.
  • In der letzten Zeit gibt er schnell auf. Was, wenn er die Lehre nicht meistert?
  • Ich beobachte Unlust und Unzufriedenheit, ich mache mir Sorgen.
  • Hoffentlich wird er kein Mitläufer, nur weil er vorlaute Kollegen bewundert.
  • Er ist liebenswürdig, aber manchmal etwas leichtgläubig.
  • Wie kann er lernen mehr Selbstverantwortung zu entwickeln und Eigeninitiative zu ergreifen?
  • Er hat wunderbare Stärken, wie kann er sie vermehrt nutzen?
  • Mit dem Klinefelter Syndrom kann man gut und glücklich leben.

Kannst Du als Betroffener Dich mit einigen dieser Gedanken identifizieren?

  • Was kann ich tun, damit ich in der Schule besser werde?
  • Ich bin anders als die Anderen.
  • Wem kann ich wieviel über das KS sagen?
  • Bin ich dümmer als meine Kollegen?
  • Englisch, Deutsch Französisch! Wie schaffe ich das nur?
  • Ich habe so fleissig gelernt und doch eine schlechte Note. Ich habe keine Lust mehr zu lernen.
  • Ich bin blockiert. Wie fange ich mit den Hausaufgaben an?
  • Wieder denken sie, ich lüge, dabei weiss ich nicht, wie ich die Situation genau erklären soll.
  • Könnte ich meine Bedürfnisse klarer ausdrücken, würden sie mich besser verstehen.
  • In der letzten Zeit gebe ich schnell auf. Was, wenn ich die Lehre nicht schaffe?
  • Ich habe oft Unlust und spüre grosse Unzufriedenheit
  • Wie sieht meine berufliche Zukunft aus?
  • Alle sagen: „Du musst viel lernen, dann bekommst du eine gute Lehre und somit eine gute Arbeit. Du willst doch später eine Familie ernähren.“ Wenn andere über ihre zukünftigen Familien reden, werde ich traurig.
  • Warum sagen viele, ich sei so liebenswürdig und manchmal etwas leichtgläubig?
  • Die Lehrer und auch meine Familie erwarten: „Du musst mehr Selbstverantwortung entwickeln! Kannst du nicht endlich mehr Eigeninitiative ergreifen?“ Ja, wie denn nur?
  • Ich weiss, ich habe wunderbare Stärken, aber wie kann ich sie vermehrt zeigen und nutzen?
  • Auch mit dem Klinefelter Syndrom will ich gut und glücklich leben.

Themenkreise und Beispiele, an denen Klinefelter Betroffene arbeiten wollen.

Alltag

  • Freizeit gut gestalten, was packe ich wie an?
  • Freundschaften pflegen
  • Selbstinitiative in der Familie entwickeln
  • Motivation finden, Lustlosigkeit überwinden
  • Mitverantwortung vertiefen
  • Mut für Neues vergrössern
  • Müdigkeit angehen, woher kommt sie?
  • Physische und psychische Gesundheit fördern
  • Umgang mit den Medien
  • Eigene Stärken sehen und nutzen
  • Positive Kommunikation im Alltag fördern
  • etc.

Schule

  • Sprachförderung: lesen, schreiben, sprechen
  • Sich wohlfühlen in der Schule
  • Schulkollegen und Kolleginnen sind wichtig
  • Zugehörigkeitsgefühl
  • Nicht nur für Noten lernen
  • Sinn des Lernens erkennen
  • Lernstrategien kennenlernen
  • Ziele verfolgen
  • Lern-und Freizeit planen
  • Kritisches Denken fördern
  • Fragen stellen ist ok
  • Eigene Fähigkeiten sehen und nutzen

Unterricht und Praktische Arbeit

  • Rund um die Lehre
  • Lehrstellensuche
  • Probezeit
  • Lehrabschluss
  • Übergang Schule/Lehre
  • Fragen sind okay
  • Kommunikation mit Lehrbeauftragten/Arbeitskollegen
  • Selbstständigkeit
  • Selbstverantwortung
  • Organisation und Planung
  • Neugier und Freude am Beruf begünstigen
  • Konfliktfähigkeit erhöhen
  • Gesundheit und Zufriedenheit bewusst lenken.

Erste Jahre in der Arbeitswelt

  • Wie kann ich im Team weiterhin gut kommunizieren?
  • Wie kann ich Beziehungen im Arbeitsumfeld pflegen?
  • Ich möchte mit schwierigen Situationen besser umgehen können.
  • Ich lasse unangenehme Sachen liegen, bis das Problem zu gross wird. Ich will diesen Stress nicht mehr.
  • Ich muss eine schriftliche Arbeit abliefern und ich kann nicht anfangen.
  • Ich weiche Lernsituationen oft aus, das will ich verändern.
  • Ich möchte den nächsten Karriereschritt vorbereiten.
  • Ich möchte meine Motivation und Zufriedenheit beibehalten.

Wie arbeite ich mit den Klienten?

Der Prozess beginnt in der Regel mit einem kostenlosen Erstgespräch am Telefon.
Bei der ersten Begegnung ist bei Schülern mindestens ein Elternteil persönlich anwesend. Gemeinsam werden Ziele und Wünsche aufgelistet, um eine klare, transparente Auftragsklärung zu erstellen.
Im Voraus wird eine sinnvolle Anzahl Sitzungen (5-10) bestimmt, um am bekannten Ziel konkret zu arbeiten.
Zu Beginn steht nicht das Fach im Mittelpunkt, sondern der Klient beschreibt eine schwierige Situation, die er verändern will. (z.B. Hausaufgabenstress, Angst vor dem Gespräch mit der Lehrbeauftragten, schlechte Note im Zeugnis, etc.) Gemeinsam betrachten wir die Herausforderungen.
Lerncoaching geschieht auf Augenhöhe und ist nicht belehrend. Wir hinterfragen alte Lern-und Verhaltensmuster und erarbeiten und üben neues Lernverhalten. Lern-Brücke legt grossen Wert auf die individuellen Fähigkeiten und macht immer wieder auf die persönlichen Stärken aufmerksam. Dieser Ansatz der ehrlichen, partizipativen und motivierenden Haltung verspricht Lernerfolg, weil der Klient seine Gedanken und sein Verhalten besser versteht und lenken kann.
Im Schlussgespräch, meistens sind die Eltern dabei, zeige ich Möglichkeiten auf, wie die neuen Strategien weiterhin geübt und gefestigt werden können. Wir besprechen auch, wie das soziale Umfeld mit einbezogen werden kann, damit die Entwicklung des neuen Lernverhaltens gefestigt werden kann.

Mónica Reppas-Schmid

MA Intercultural Relations,

ist dreifache Mutter und hat intensive Erfahrung im Umgang mit dem Klinefelter Syndrom. Sie ist Primar- und Oberstufenlehrerin und hat eine Zusatzausbildung in Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun. Sie ist in Ausbildung zum Lerncoach nach Fabian Grolimund.

Mónica Reppas-Schmid besitzt das Primar- und Sekundarlehrpatent und unterrichtete 10 Jahre an der Oberstufe.
Frau Reppas-Schmid erhielt an der Lesley University, Cambridge, MA den Master in Intercultural Relations. Mit dieser Ausbildung ergänzt sie ihre persönlich gelebten Multikulturalität mit fachspezifischen Wissen. Ihr akademisches Bildung und ihre Lehrerfahrung konnte sie bei ihrer selbstständigen Tätigkeit als interkulturelle Pädagogin anwenden.

Frau Reppas-Schmid arbeitet mit Gruppen und Einzelpersonen, Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern.
Im Jahr 2013 beendete sie die Zusatzausbildung Kommunikationspsychologie bei Schulz von Thun in Hamburg. Dies ermöglicht ihr aktuelle, theoretische und praktische Erkenntnisse in Bezug auf Sprache, Kommunikation und Verhalten zu verbinden.
Als Deutschmentorin lässt sie ihr Kommunikation-und Kulturwissen einfliessen und kann so die Lernenden besonders gut fördern.
Ihre Berufserfahrung, ihre intensive Kenntnis im Umgang mit dem Klinefelter Syndrom und ihre Ausbildung zum Lerncoach ermöglichen ihr die einfühlsame Arbeit mit Klinefelter Träger und ihren Familien.

Berufliche Erfahrungen:
  • Interkuturelle Pädagogin, Mentorin und Lerncoach
  • Gründerin des Grüezi Projekt
  • Co-Autorin “Verwirrende Realitäten” Pestalozzianum Verlag
  • Gründerin von Living Cultures Intercultural Training and Consulting, Zürich
  • Mitgründerin von Bridging Cultures GmbH verantwortlich für Entwicklung und Workshops, Haupttrainerin, Zürich
  • Praktikum, bei “Savoir Faire” Relocation, Boston
  • Deutsch Lehrkraft in der German Saturday School, Boston University.
  • Klassenlehrerin Realklasse in Opfikon/Glattbrugg
    Verantwortung Liaison Schule-Jugend-Freizeitzentrum
  • Leitung einer aktiven Zürcher Amnesty International Gruppe
  • Klassenlehrerin Realklasse Schulhaus Herzogenmühle
Ausbildung:
  • Ausbildung zum Lerncoach nach Fabian Grolimund
  • Abschluss Zusatzausbildung Kommunikationspsychologie an der Universität Hamburg bei Dr. Schulz von Thun
  • Intercultural Studies at Lesley University, Cambridge, MA, Master’s Degree in 1995.
  • Post-Graduate Studien in Washington, DC.
  • Ober-und Realschulpatent
  • Primarschulpatent

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